AfA kämpft gegen die Kopfpauschale

kopfpauschale,afa lage gegen die kopfpauschale,spd lage,ernst august lander,

Freibad „Werreanger“ oder Kiesgrube?


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

Der verehrte Herr Bürgermeister und seine Verwaltung haben sich

offensichtlich für die Kiesgrube und gegen den Erhalt des Freibades

„Werreanger“ entschieden.

Den Nachmittag oder das Wochenende während der Öffnungszeit im

Freibad zu verbringen, ist für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene

ein herrlicher Freizeitspaß.


Das wird am Werreanger ab nächstes Jahr vorbei sein, wenn der Rat

unserer Stadt das beschließt. "Die Stadtbeamten" muten den Schwimmern,

Kindern und Jugendlichen aus der Kernstadt, Ehrentrup, Wissentrup,

Müssen-Billinghausen und Hagen-Hardissen zukünftig weite

Anfahrtswege nach Heiden oder Hörste zu, um baden zu können.


Teilweise gibt es auf diesen Strecken nicht einmal einen Radweg, sodass

der Bus die einzige ungefährliche, aber teure Alternative darstellt.

Rechnet man den Eintrittspreis hinzu, werden sich viele Kinder und Jugendliche

dieses Schwimmvergnügen nicht mehr leisten können und eine

„preiswerte“ Alternative suchen müssen, vermutlich die Kiesgruben in

unmittelbarer Nähe unserer Kernstadt.


Wir wollen nicht, dass die Polizei und Ärzte den Schaden beheben müssen,

den die Politik angerichtet hat.


Weiter ist zu befürchten, dass der Schwimmunterricht in den Schulstunden

dann auch bald der Vergangenheit angehören wird. Denn wenn die

Fahrzeit von der Unterrichtsstunde abgerechnet wird, bleibt purer Tourismus.

Bei einer Doppelstunde Sport plus Pausenzeit würde für den

Schwimmsport nicht mehr als 30 Minuten bleiben. Bei schönem Wetter

würden natürlich gerne mehrere Schulklassen in den Sportstunden

schwimmen gehen. Es ist zu vermuten, dass der Aufwand für Logistik

und Kosten in keinem Verhältnis mehr zum eigentlichen Zweck, dem

Schwimmen, steht.

Hinzu kommt, dass vermutlich die Becken wegen Überfüllung nicht mehr

für den Unterricht zu gebrauchen sind.

Das Hallenbad im Sommer offen zu halten ist eine gänzlich ungeeignete

Alternative. Nicht nur die Wärme, sondern auch die hohe Luftfeuchtigkeit,

wird den Badespaß vermiesen.


Während der Saison zählt das Freibad „Werreanger“ rund 10.000 Gäste

im Monat. An schönen Sommertagen sind 1.600 Besucher keine Seltenheit.

Das Hallenbad bietet dagegen nur für bis zu 2oo Badegästen Platz.

In den letzten Jahren ist viel Geld in die Modernisierung des Freibades

geflossen und das war richtig.


Die Finanzmisere, in der viele Kommunen derzeit stecken, ist durch die

Landespolitik verursacht. Über 3 Milliarden Euro hat die Landesregierung

in den letzten 5 Jahren den Kommunen in NRW entzogen. NRW hat fast

1 Milliarde Euro für den Aufbau Ost gezahlt. Jetzt sollen wir auf Lebensqualität

verzichten.


Unser Freibad Werreanger ist für mindestens Zwanzigtausend der

sechsunddreißigtausend Einwohner von Lage unverzichtbare, pure

Naherholung.


Wir, die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in der SPD, unterstützen die Bürgerinitative

„5 vor 12 pro Freibad Werreanger“

Nehmen Sie an der ersten Demo der Bürgerinitative teil!

Am Mittwoch, den 28. April 2010

um 5 vor 12.00 Uhr

auf dem Marktplatz in Lage

Helfen Sie mit.

Unser Freibad muss bleiben!


V.i.S.d.P.: Ernst August Lander, Schwanthaler Str 28, 32791  Lage

Rote Post

Organ der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen -AfA- in der SPD Lage

                                            Ausgabe 1.

Finanzkrise und kein Ende.(ld)

Naturkatastrophen treffen die Menschen zumeist unvorbereitet. Die derzeitige Finanzkrise ist keine Naturkatastrophe, sie war vorhersehbar. Der Zusammenbruch amerikanischer Hypothekenbanken war auch kein Schicksalsschlag. Er war die logische Folge der Mentalität vieler US-Bürger.

„God´s own country“, Gottes eigenes Land, dieser Spruch ließ in der Vergangenheit die Bewohner der Hochburg des Kapitalismus jedes Risiko vergessen, jede Situation als lösbar erscheinen. Ihr Gott hieß und heißt immer noch Konsum um jeden Preis. Riesige Einkaufszentren, die Mall´s, gab und gibt es fast an jeder Straßenecke Diese Einkaufstempel sind an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr geöffnet. Aggressive Werbung verspricht Allen das Paradies bereits hier auf Erden. Und so wurde dort jahrelang mehr Geld ausgegeben, als in den Familien überhaupt zur Verfügung stand. Wenn die Kredite nicht mehr bezahlt werden konnten, nahmen die Amerikaner, im Vertrauen auf ihre Unfehlbarkeit Hypotheken auf ihre Häuser auf. (Ein Verhalten, das man natürlich auch in anderen Teilen der Welt findet).

Irgendwann konnten die Schuldner auch ihre Hypotheken nicht mehr bedienen. So war es bis zum Zusammenbruch der Banken nur ein kleiner Schritt. Die weitere Folge ist der drastische Rückgang des privaten Konsums, viele der „Mall´s“ sind inzwischen geschlossen.

Leider haben auch andere Volkswirtschaften nichts aus dieser Krise gelernt. Die Weltwirtschaftskrise wird sich dadurch nach Meinung fast aller Experten weiter verschärfen. Auch entgegen aller anderslautenden Beteuerungen unserer so „sachkundigen“ Politiker.

Sieht es bei uns in Deutschland besser aus als in Amerika? Wohl kaum! Die Bürger unseres Landes sind, ohne die Schulden des Staates, zur Zeit mit rund 223 Milliarden Euro im Soll. Jedes Jahr kommen elf Millionen neue Kreditverträge hinzu. Und das in einer Zeit, in der die Einkommen der Lohn- und Gehaltsabhängigen real schrumpfen, die Arbeitsplätze unsicherer werden.

Die Folgen? Siehe oben!