Was Menschen zusammen hält
Eine Stadt ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihr wohnen. Ob Kinder oder Migranten, Jugendliche, Senioren oder Spätaussiedler – alle wollen wahrgenommen und eingebunden sein. Der Anspruch der SPD ist es, den Menschen in Lage und seinen Ortsteilen ein lebenswertes Umfeld zu schaffen und zu erhalten.
Soziale Aspekte im Auge behalten.
Die SPD sieht großen Handlungsbedarf: Probleme aus der Vergangenheit müssen gelöst, und zukunftsweisende Projekte müssen auf den Weg gebracht werden. Beides ist nötig, damit Menschen sich mit ihrer Stadt identifizieren und gern in Lage leben.
Kinder und Jugend
Kinder brauchen beste Bedingungen, um die Zukunft der Gesellschaft zu sichern. In Lage besteht für Kinder unter drei Jahren ein großer Bedarf an Betreuungsplätzen, der nicht gedeckt ist. Hier muss Abhilfe geschaffen werden.
Die Betreuung ihrer Kinder muss für alle Eltern bezahlbar bleiben. Lage gehört hier zu den teuersten Kommunen in Lippe, das muss sich ändern. In einem ersten Schritt fordert die SPD in Lage gleiche Beiträge für alle Kinder, unter und über drei Jahren. Familien mit einem Einkommen bis zu 25.000 Euro bleiben beitragsfrei. Langfristig strebt die SPD kostenfreie Betreuung und Bildung für
Kinder und Jugendliche an.
Ohne ausreichende finanzielle, räumliche und personelle Ausstattung ist eine gesicherte Bildungsqualität für unsere Kinder und Jugendlichen nicht zu haben.
Die SPD fordert, die Angebote in der Jugendarbeit deutlich auszuweiten und dabei die Zusammenarbeit mit freien Trägern zu suchen. Besonders sind die Ortsteile zu berücksichtigen, in denen es bisher wenig oder keine Jugendarbeit gibt.
Ein Jugendparlament fördert die Beteiligung von Jugendlichen an den Belangen ihrer Stadt. Die SPD will mit Unterstützung der Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit und der Schulen ein solches Parlament einrichten. Die SPD begrüßt die Entwicklung im Haus der offenen Tür (HoT) und wird sie ausbauen und intensivieren
Soziales, Integration, Senioren
Kommunale Sozialpolitik muss die Chancengleichheit in der Stadt sichern. Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfe dürfen nicht in ausweglose Situationen führen. Jeder und jede Einzelne in Lage muss die Möglichkeit behalten, die persönliche Zukunft in Angriff zu nehmen und zu gestalten. Die SPD forciert Bemühungen, benachteiligte Menschen dabei zu unterstützen, beispielsweise mit Einzelhilfen, Einschulungshilfen und dem Programm »Kein Kind ohne Mahlzeit«.
Die vielen Menschen unterschiedlicher Herkunft in Lage müssen so in die Stadt
integriert werden, dass sie sich einbringen können und Lage zu einer lebendigen, vielfältigen Stadt machen. Die SPD fordert, einen Integrationsbeauftragten der Stadt zu bestellen, der Planungs- und Koordinationsaufgaben übernimmt.
Vor allem muss das Angebot von Sprachkursen ausgeweitet, die Zusammenarbeit mit Vereinen unterstützt und die Sozialarbeit in die Integrationsarbeit eingebunden sein.
Unter dem Motto »Heute sorgen wir für unsere Kinder – später müssen sie für uns sorgen« wird die SPD dafür arbeiten, ein gutes und solidarisches Miteinander der Generationen in der Stadt zu fördern.
Die SPD wird drohende Altersarmut im Blick behalten, um sie auch auf kommunaler Ebene bekämpfen zu können. Sie wird sich für die Schaffung eines Sozialtickets für die verbilligte Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und städtischer Einrichtungen einsetzen.









