Demo in Lage am 11. Februar um 16 Uhr

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Demo in Lage am 11. Februar um 16 Uhr

Demokratie muss man leben – für ein solidarisches Miteinander

Seit Wochen finden deutschlandweit, und auch in Lage, (unangemeldete) Demonstrationen unter der trügerischen Bezeichnung „Spaziergänge“ gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie statt.

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Die getroffenen Maßnahmen greifen auch in Grundrechte ein. Sie dienen dem Ziel, die Verbreitung des Virus einzuschränken, besonders betroffene Gruppen zu schützen und eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems und ein Zusammenbrechen unserer Infrastruktur zu verhindern. Die hierauf bezogenen Parolen auf den „Spaziergängen“, der Staat handele wie eine Diktatur, sind falsch und verhöhnen alle Opfer von Diktaturen, damals und heute.

Die Mehrheit der Menschen in Lage bzw. in ganz Deutschland verhält sich vernünftig, solidarisch und rücksichtsvoll. Sachliche Kritik an der Coronapolitik oder an einzelnen Maßnahmen im Rahmen demokratischer Diskussionen sind vielleicht berechtigt und unverzichtbar. Dies soll keinesfalls unterbunden werden. Die Initiatoren der Protestveranstaltungen nehmen allerdings die Pandemie zum Vorwand, um demokratische Prozesse zu diskreditieren. So werden Feindbilder bedient und Hass geschürt. Diese Stimmung nutzen auch rechtsextreme Kräfte und nehmen nicht nur an den Demonstrationen teil, sondern rufen inzwischen auch selbst zur Teilnahme auf oder organisieren diese sogar. Auch in Lage hat zuletzt die AfD zu einer Protestaktion aufgerufen. Mit diesen Personen möchten wir nicht demonstrieren.

Nicht mit uns! Wir stehen für demokratische Werte, solidarisches Handeln und gemeinsame Verantwortung. Nicht nur in der Pandemie, aber jetzt besonders!

Wir freuen uns auf viele BürgerInnen die mit uns zusammen am  11.02.2022 ab 16 Uhr auf dem Lagenser Marktplatz ein Zeichen für Demokratie und Solidarität setzen.

Es rufen auf: SPD Stadtverband Lage, Lagenser Bündnis gegen Rechts,  CDU Stadtverband Lage, DIE LINKE. Kreisverband Lippe, FDP Stadtverband Lage, SPD Stadtverband Lage, Bündnis 90 Die Grünen Stadtverband Lage

Der Aufruf im Original

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