Städtische Flüchtlingsbetreuung unverändert fortsetzen

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Städtische Flüchtlingsbetreuung unverändert fortsetzen

SPD-Fraktion fordert zeitnahe Stellenwiederbesetzung

Im Frühjahr hat ein Mitarbeiter für Flüchtlingsbetreuung die Lagenser Stadtverwaltung verlassen. Die SPD-Ratsfraktion fordert von Bürgermeister Christian Liebrecht nunmehr eine zeitnahe Wiederbesetzung der vakanten Sozialarbeiter-Stelle.

In der jüngsten Sitzung des Personalausschusses hat Fachbereichsleiter Frank Rayczik die Ausschussmitglieder über aktuelle Stellenvakanzen in der Stadtverwaltung informiert. In Bezug auf die freie Stelle in der Flüchtlingsbetreuung werde derzeit keine Wiederbesetzung angestrebt, da die Flüchtlingszuweisungen zurückgegangen seien.

„Im Stellenplan 2016 ist diese Stelle mit Unterstützung aller Ratsfraktionen eingerichtet worden. Der Verzicht auf eine Wiederbesetzung läuft diesem ausdrücklichen Willen zuwider“, berichtet Matthias Kalkreuter (SPD), stellvertretender Vorsitzender des Personalausschusses.

Für die Vorsitzende des Sozialausschusses, Monika Rieke (SPD), benötigen alle Neubürgerinnen und Neubürger weiterhin professionelle Unterstützungsleitungen der Stadtverwaltung für eine erfolgreiche Integration in die Stadtgesellschaft und zwar unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status.

„In der Flüchtlingshilfe leisten viele Lagenserinnen und Lagenser ehrenamtlich einen wertvollen Beitrag. Wenn sich die Stadtverwaltung aus der Flüchtlingsbetreuung nun ein Stück weit zurückzieht, wäre dies ein fatales Signal an die Ehrenamtlichen“, betont stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Martin Kaup. Die SPD-Ratsfraktion wird die Wiederbesetzung der Sozialarbeiter-Stelle im Auge behalten und nach der Sommerpause im fachlich zuständigen Sozialausschuss thematisieren.

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